12.11.2017

SERVICE: WICHTIGE HINWEISE FÜR UMGANG MIT TOREN

Autor / Quelle: NFV

»Junge vom Bolzplatz-Tor erschlagen«, hieß kürzlich eine Schlagzeile im Onlinedienst der "Westfälischen Nachrichten". Ein Zwölfjähriger hatte sich mit einem Freund an die Latte eines Tores gehängt. Durch Vor- und Zurückschaukeln kippte das Tor nach Informationen der Staatsanwaltschaft Münster schließlich um. Während das eine Kind noch wegspringen konnte, wurde das andere von der Latte am Kopf getroffen. Dabei erlitt der Junge tödliche Verletzungen. Aus diesem Anlass ruft der Niedersächsische Fußballverband (NFV) erneut alle Vereine dazu auf, tragbare Tore einer gründlichen Prüfung zu unterziehen.

Was ist zu beachten? Die Gemeinde-Unfall-Verbände (GUV) schreiben bei versetzbaren Toren Verankerungen vor. Die Vorschrift DIN EN 748 regelt die Sicherheitsstandards.

Die Sportgerätehersteller und Händler empfehlen ausdrücklich, bei der Verankerung der Tore Bodenhülsen mit entsprechendem Adapter oder flexibel einsetzbaren Einzelgewichten, Gewichtsrollen oder Erd- bzw. Spannankern zu arbeiten. Dabei gibt es Anti-Kippvorrichtungen in verschiedenen Gewichtsklassen.

Achtung: Die beweglichen Tore sind nicht nur im Spielbetrieb gegen Umfallen zu sichern, sondern auch dann, wenn sie abseits vom Platz stehen. Außerdem ist vorgeschrieben, dass versetzbare Tore mit entsprechenden Warnaufklebern versehen werden, der auf die Gefahr des Kippens und auf das Verbot des Kletterns hinweisen.

Weitere Fragen zu diesem Thema beantworten Ihnen unsere Partner Sport Schäper (www.sportschaeper.de; www.torsicherung.de) und Sport Böckmann (www.sport-boeckmann.de).

Diese Firmen beantworten selbstverständlich auch Fragen zur Absicherung der versetzbaren Tore. Der NFV betont, dass bei Nichtbeachtung der Vorschriften, sowohl die Vereinsführung als auch die Trainer und die für die Platzsicherheit verantwortlichen Personen zivil- und strafrechtlich in der persönlichen Haftung stehen.

Zudem unterstützen die beiden Sportgerätebauer niedersächsische Vereine kostenlos bei der Kennzeichnungspflicht von Fußballtoren. Die DIN/EN sowie die GUV schreibt die Kennzeichnung von Toren mit Warnhinweisen vor, die Schäper Sportgerätebau und Sport Böckmann kostenfrei zur Verfügung stellen. Seit vielen Jahren versendet und verschenkt der Sportgerätebauer Schäper etwa jedes Jahr mehrere Tausend Aufkleber sowie Flyer und sonstiges Informationsmaterial zum Thema „Kippgefahr“. Mit einer neuen Aufkleber-Aktion soll noch stärker auf die Gefahr ungesicherter Tore hingewiesen werden: Neben den normalen „Warnaufklebern“ (die nach DIN/EN deutlich erkennbar am Tor anzubringen sind) und Informationsflyern liegen jeder Bestellung jetzt noch schöner gestaltete Aufkleber dabei, die spielerisch auf diese Thematik hinweisen. Auch die jüngsten Spieler sollen für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden.

 

 

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Seite zuletzt aktualisiert am: 21.11.2017

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